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Nachsorgeprogramm von Kids and Dolfins im Marienkrankenhaus von Wickede-Wimbern
D.h. eine Woche Komplettprogramm Therapie für die Delfinkinder von Kemer. Nähere Infos auch auf der Homepage von Kids and Dolfins.
Unsere Nachsorgetherapie beginnt am 6.1. mit der Anreise im Marienkrankenhaus Wickede-Wimbern. Wir bekommen ein Apartment im Krankenhaus selbst damit wir nicht so weite Wege haben, daß ist total praktisch. Die eigentliche Therapiewoche beginnt dann Montag morgen mit einem Besuch beim zuständigen Arzt damit die Therapien die mit Marcel möglich sind abgeklärt werden können. Marcel ist fit und neugierig auf alles so daß wir starten können.
Für die Therapiekinder und Ihre Eltern wurden extra Räume im Krankenhaus eingerichtet damit die „Krankenhausatmosphäre“ soweit wie möglich draußen bleibt und die Therapien auch Spaß machen können. Im gemütlichen Aufenthaltsraum haben wir jeweils gefrüh- stückt und zu Abend gegessen; fürs Mittagessen sind wir in die Cafeteria gegangen, das war direkt neben an. Auch wenn wir Therapiepausen hatten haben wir uns meist den Weg in unser Apartment gespart und haben es uns im Family-Treff bequem gemacht. Spiele und Bücher für die Kinder sind dort vorhanden, so daß Marcel und Fabian dort schnell heimisch wurden.
Wir fangen am Montagmorgen mit Krankengymnastik bei Ursula Kneer an; Marcel hat schnell heraus das hier die Krankengymnastik spielerisch verpackt wird und macht sofort begeistert mit.
Nach einem leckeren Mittagessen in der Cafeteria geht es dann frisch gestärkt mit Therapeut Jörg Zielonka auf den Galileo zur Gleichgewichts– und Muskelförderung. Marcel hat dieses Gerät schon in Kemer kennengelernt und war sofort gewillt mitzumachen. Auch hier wurde die eigentliche Therapie mit spielen und zusätzlichen Gymnastikübungen versehen um den größtmöglichen Effekt zu erreichen.
Nach dem anstrengenden Galileotraining kann Marcel sich entspannen. Unter der Rotlichtlampe mit einer Elektrobehandlung an seiner Hüfte läßt er es sich so richtig gutgehen und entspannt. Das Ärzteteam unter der Leitung von Dr. Steinweg und Dr. Matuschek hatte Marcel während der ganzen Woche im Auge und stand auf Wunsch beratend zur Seite.
Zu unserem Programm jeden Tag gehörte auch eine Wassertherapie mit Heike Otten, welche Marcel sehr genossen hat, weil das Wasser schön warm war und es ihm dort leichter viel sich zu bewegen und bewegen zu lassen.
Wenn Marcel noch fit war durfte er mit Jörg und uns noch eine Runde mit dem Standgalileo arbeiten um auch dort Erfahrungen sammeln zu können. Marcel hat dies sehr gut angenommen und viele Varianten einfach ausprobiert und mitgemacht.
Das Programm der Woche abgerundet haben 2x nachmittags die Hippotherapie mit der Hippotherapeutin Andrea Gebhardt direkt auf dem Gelände der Klinik. Genial das Pferd im Klinikpark.
Für die Sauerstofftherapie sind wir ins Sauerstoffzentrum nach Unna gefahren worden um Marcel dort die Möglichkeit eines „Tauchganges“ in der Überdruckkammer zu ermöglichen. Er hat das auch prima gemeistert.
Kleine Fortschritte können wir auch feststellen, denn obwohl der Kleine einen Tag nicht richtig fit war haben sich die Muskeln in seinen Beinen verändert und er rutscht jetzt nicht mehr die Treppe hinauf, sondern kann diese mit leichter Hilfe richtig erklettern, mit hinknien und hochstemmen. Wir werden nun versuchen einen Galileo nach Hause zu bekommen und suchen nach einer Möglichkeit ihn im Wasser zu therapieren. |


























